Kinderlied

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Das andere Laternenlied: Licht in der Laterne

Sonntag, November 10th, 2013

In den nächsten Wochen werden vielerorts Laternen gebastelt, St Martinslieder gesungen und die ersten süßen Leckereien für den Laternenumzug gebacken. Vielleicht hat man schon zu oft die großen Klassiker der Laternenlieder gehört und gesungen, darum stelle ich heute mal ein unbekannteres vor: “Licht in der Laterne”.

Das Lied wurde in den 1960er Jahren in dem Band “Sing mit – Liederbuch für die Unterstufe der Volksschulen” veröffentlicht. Text und Melodie stammen von Eduard Döring, der mir als Liedddichter bis dato unbekannt war.

Die Melodie ist eingängig, der Text liebevoll und bunt, ein Liedlein mit vielen Ton- und Wortwiederholungen. Es eignet sich damit also bestens für einen Laternenumzug.

Licht in der Laterne

1. Licht in der Laterne, ich geh mit dir so gerne. Rotes, grünes, goldnes Haus! Lichtlein, Lichtlein geh nicht aus!

2. Alle Leut es sehen, wenn wir Laterne gehen. Rotes, grünes, goldnes Haus! Lichtlein, Lichtlein geh nicht aus!

3. Und wir Kinder singen, dass alle Straßen klingen. Rotes, grünes, goldnes Haus! Lichtlein, Lichtlein geh nicht aus!

4. Lasst von uns euch sagen: du sollst ein Lichtlein tragen. Rotes, grünes, goldnes Haus! Lichtlein, Lichtlein geh nicht aus!

Ich habe im Internet lediglich ein Video aus dem Kindergarten-Alltag gefunden. Für einen ersten Eindruck tut es das wohl.

Licht in der Laterne auf YouTube

Wer sich eine bessere Aufnahme und die Noten dazu besorgen möchte, der sei auf die Seite von Fidula verwiesen.

Auch bei Amazon gibt es eine sehr schöne CD mit weiteren besonderen Liedern und Tänzen für die Laternenzeit.

 

Herbstlied: Ein Männlein steht im Walde

Freitag, November 8th, 2013

Ein Männlein steht im Walde (auch: “Das Rätsel von der Hagebutte”) ist eines der zahlreichen volkstümlichen Kinderlieder, hier vom Niederrhein, das Hoffmann von Fallersleben (1798 – 1874) gedichtet hat. Der Text gibt im wahrsten Sinne des Wortes Rätsel auf. Wer ist dieses geheimnisvolle Männlein im Walde: vielleicht ein Waldkönig oder etwa ein Zwerg, eventuell ein Fliegenpilz oder doch die Hagebutte?

Der Schlussvers des Liedes, in dem sich das Rätsel  löst, wird lediglich gesprochen und kommt in den gesungenen Versionen, wie beispielsweise  Humperdincks “Hänsel und Gretel”, nicht vor. Und so bleiben die Kleinen (und auch die Großen) im Unklaren, wie das kleine Männlein wohl aussieht und wie es sich nennen darf. Spielt auch gar keine Rolle, denn die Phantasie schreibt bekanntlich die schönsten Geschichten.

Ein Männlein steht im Walde

Ein Männlein steht im Walde ganz still und stumm,
Es hat von lauter Purpur ein Mäntlein um.
Sagt, wer mag das Männlein sein,
Das da steht im Wald allein
Mit dem purpurroten Mäntelein.

Das Männlein steht im Walde auf einem Bein
Und hat auf seinem Haupte schwarz Käpplein klein,
Sagt, wer mag das Männlein sein,
Das da steht im Wald allein
Mit dem kleinen schwarzen Käppelein ?

gesprochen:
Das Männlein dort auf einem Bein
Mit seinem roten Mäntelein
Und seinem schwarzen Käppelein
Kann nur die Hagebutte sein.

Wer sich die Noten anschauen und die Melodie lernen will, der kann sich hier schlau machen.

Leider habe ich für dieses Lied noch keine schönere Version im Netz gefunden. Tips sind jederzeit willkommen.

Herbstlied: Bunt sind schon die Wälder

Freitag, Oktober 11th, 2013

Zusammen mit Kindern die Jahreszeiten in Musik und Liedern zu erleben ist einer der schönsten Aspekte des Elternseins. Daher ist die Schwangerschaft bereits eine gute Gelegenheit, sich an Traditionen und Lieder aus der eigenen Kindheit zurück zu erinnern. Die meisten Liederbücher bieten eine Aufteilung nach Themengruppen, wie zum Beispiel Jahreszeiten-Lieder, Gute-Nacht Lieder, Tanzlieder usw. Beim Stöbern habe ich – passend zum November – ein sehr schönes und stimmungsvolles Herbtslied, einen wahren Klassiker aus dem 18. Jahrhundert für Sie ausgesucht: “Herbstlied – Bunt sind schon die Wälder”.

Der Text des Liedes stammt aus der Feder des Schweizer Dichters Johann Gaudenz von Salis-Seewis. Sein Herbtslied entstand 1782 und wurde von dem deutschen Komponist Johann Friedrich Reichardt (1752-1814) vertont.

Die Melodie ist für ungeübte Sänger nicht  ganz einfach. Hilfe bietet da zum Beispiel das Mitsingen zu einer Lieder CD. Eine schöne Version findet sich auf der beiligenden CD zum Buch: Kinderlieder aus der guten alten Zeit.

Herbtslied.
1782.

Bunt sind schon die Wälder;
Gelb die Stoppelfelder,
Und der Herbst beginnt.
Rothe Blätter fallen,
Graue Nebel wallen,
Kühler weht der Wind.

Wie die volle Traube,
Aus dem Rebenlaube,
Purpurfarbig stralt!
Am Geländer reifen
Pfirsiche mit Streifen
Roth und weiß bemalt.

Flinke Träger springen,
Und die Mädchen singen,
Alles jubelt froh!
Bunte Bänder schweben,
Zwischen hohen Reben,
Auf dem Hut von Stroh!

Geige tönt und Flöte
Bei der Abendröthe
Und im Mondenglanz;
Junge Winzerinnen
Winken und beginnen
frohen Erntetanz.

Sommerlied: Es klappert die Mühle am rauschenden Bach

Samstag, Juli 20th, 2013

Der Sommer, die Getreideernte, das Rauschen des Bachs, der fleißige Handwerker, das Klappern des Mühlrads – beim Singen dieses Liedes entsteht in unsere Köpfen ein romantisches Bild der ländlichen Idylle und des Müllerhandwerks.

Das kommt nicht von ungefähr, denn der Text wurde erstmals von Ernst Anschütz 1834 in einer Kinderliedersammlung veröffentlicht. Die Melodie dazu komponierte Carl Reinicke (1824-1910), deutscher Komponist, Dirigent und Pianist einige Jahrzente später (1867). Es handelt sich also um eine Kinderlied aus der Zeit der Romantik.

Welches Kind weiß heute noch zu erzählen, wie ein Brot gemacht wird? Dieses Lied erzählt uns davon. Grund genug also, es mit unseren Kleinen ab und zu zu trällern.

Der besondere Babybauchsingen-Tip: Begleiten Sie das “klipp-klapp” des Textes mit einem Schlaginstrument, z.Bsp mit Kastagnetten, Klanghölzern oder Trommeln. So machen Sie das Klappergeräusch erlebbar und vermitteln Ihrem Kind Rhythmus und Klangfarbe des Liedes.

 

Die Mühle

Es klappert die Mühle am rauschenden Bach
Klipp-klapp – klipp-klapp
Bei Tag und bei Nacht ist der Müller stets wach
Klipp-klapp – klipp-klapp
Er mahlet das Korn zu dem kräftigen Brot
Und haben wir dieses, so hat’s keine Not
Klipp-klapp – klipp-klapp – klipp-klapp

Flink laufen die Räder und drehen den Stein
Klipp-klapp – klipp-klapp
Und mahlen den Weizen zu Mehl uns so fein
Klipp-klapp – klipp-klapp
Der Bäcker den Zwieback und Kuchen draus bäckt
Der immer den Kindern besonders gut schmeckt
Klipp-klapp – klipp-klapp – klipp-klapp

Wenn reichliche Körner das Ackerfeld trägt
Klipp-klapp – klipp-klapp
Die Mühle dann flink ihre Räder bewegt
Klipp-klapp – klipp-klapp
Und schenkt uns der Himmel nur immer das Brot
So sind wir geborgen und leiden nicht Not
Klipp-klapp – klipp-klapp – klipp-klapp

Die Noten zu diesem Lied und eine Mitsingversion gibt es hier.

Sommerlied: Der Kanon “Lachend kommt der Sommer”

Freitag, Juli 19th, 2013

Jede Jahreszeit bringt ihre eigenen Lieder hervor. Darum stelle ich in meinen Kursen gerne an den Anfang ein Jahreszeitenlied. So leben wir mit unserem Singen das Jahr mit – für die Kinder und uns ist das eine sehr wertvolle Erfahrung.

Auf der Suche nach einem passenden Sommerlied fiel mir bei der Recherche auf, dass der Sommer in Liedern deutlich unterrepräsentiert ist. Dann kam mir ein Kanon in den Sinn, den ich in der Grundschule gelernt hatte: “Lachend kommt der Sommer über das Land.”

Der österreichische Komponist dieses kurzen Kanons Cesar Bresgen (1913-1988) ist eine sehr zwiespältige Figur, wie der ihn betreffende Wikipedia Artikel nachweist. Zwar hat er sich sehr für den Aufbau des Jugenmusikschulwerkes eingesetzt, war aber auch ein engagierter Nationsalsozialist. Damit steht er als deutscher Komponist der 30er und 40er Jahre des 20. Jahrhunderts allerdings nicht alleine da. Auch sein Zeitgenosse Carl Orff profitierte zeitweilig vom nationalsozialistischen Regime. Der Text von Cesar Bresgens Sommerkanon ist allerding ideologiefrei und kann auch heute noch gesungen werden.

Lachend, lachend, lachend, lachend kommt der Sommer über das Feld. Über das Feld kommt er lachend: hahaha, lachend über das Feld.

Man kann das Lied in drei Stimmen singen, die jeweils hintereinander einsetzen. Um den fröhlichen und heiteren Charakter zu unterstützen lässt sich das “Sommerlachen” mit kleinen Glöckchen oder Schellen begleiten.

Hier gibt es die Noten zum Kanon (pdf Datei, Seite 6) und hier zum Schmunzeln die Kleinen beim Singen.

 

 

Schönes Kinderlied: In meinem kleinen Apfel

Mittwoch, Juli 17th, 2013

Heute möchte ich – als kleinen Vorgeschmack auf den Frühling – ein hübsches und beschwingtes Kinderlied vorstellen, dessen Melodie auf einen Einfall von Wolfgang Amadeus Mozart zurück geht. Um genauer zu sein handelt es sich um Musik aus der Oper “Die Zauberflöte” (1. Akt, Finale) – dort mit dem Text: “Das klinget so herrlich, das klinget so schön”. Dort hört es sich dann ungefähr so an:

Woher die drei Strophen zum Kinderlied stammen ist nicht geklärt. In einschlägigen Kinderliederbüchern wird nur darauf verwiesen, dass er traditionell volkstümlich ist. Hier also nun der ganze Text:

In meinem kleinen Apfel
In meinem kleinen Apfel,
da sieht es lustig aus:
Es sind da drin fünf Stübchen,
grad wie in einem Haus.

In jedem Stübchen wohnen
zwei Kerne schwarz und fein,
die liegen drin und träumen
vom lieben Sonnenschein.

Sie träumen auch noch weiter
gar einen schönen Traum,
wie sie einst werden hängen
am lieben Weihnachtsbaum.

Wer jetzt Lust bekommen hat, “In meinem kleinen Apfel” fürs eigene Bauchbaby, Baby oder Kind zu singen, der kann sich das hier anhören. Viel Spaß!

Frühlingslied: Nun will der Lenz uns grüßen

Mittwoch, April 10th, 2013

Der Frühling ist endlich da: aus allen Wiesen sprießen die Blumen, die Luft weht lau, Vögel zwitschern vor den Fenstern, die Bäume treiben frisch und grün. Wisst Ihr noch wie sich das anfühlt? Wenn man einfach nur Lust hat, laut zu singen? Glücklicherweise gibt es da ein Lied, das genau dieses Aufbruchsgefühl für uns beschreibt. Also krame ich heute mal wieder in meiner musikalischen Erinnerungskiste und stelle Euch das Frühlingslied “Nun will der Lenz uns grüßen” vor.

Der Text des Liedes stammt von dem Autor Karl Ströse, der ihn in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts verfasst hat. Manche Quellen nennen als Urspung den mittelalterlichen Minnesänger Neidhart von Reuental (13. Jahrhundert), Ströse hat sich von ihm wohl aber nur die Inspiration geholt. Das Lied hat eine lange Rezeptionsgeschichte hinter sich – wer sich für die detaillierte Entstehungsgeschichte interessiert wird hier fündig. Obwohl es sich also um kein allzu altes Volkslied handelt, gehört es zu einem der beliebtesten und bekanntesten Frühlingsliedern, das in keiner gut sortierten Liedersammlung fehlen sollte. Warum? Weil es in seiner Kürze ungemein schön ist. Und weil es vom Staub der vergangenen 100 Jahre befreit werden muss.

Das Lied ist für das Singen mit kleinen Kindern sehr gut geeignet. Zum einen beschreibt es sehr bildhaft die Veränderungen der Natur im Jahreszeitenwechsel zwischen Winter und Frühling, zum anderen ermuntert es durch seine Weise zum (Maien-)Tanz. Und so kommt man nicht umhin beim Singen einfach mit zu schwingen und sich der Vorfreude auf wärmere und buntere Zeiten zu ergeben.

Nun will der Lenz uns grüßen

Nun will der Lenz uns grüßen,
Von Mittag weht es lau,
Aus allen Wiesen sprießen
Die Blumen rot und blau.
Draus wob die braune Heide
Sich ein Gewand gar fein
Und lädt im Festtagskleide
Zum Maientanze ein.

Waldvöglein Lieder singen,
Wie ihr sie nur begehrt,
Drum auf zum frohen Springen,
Die Reis’ ist Goldes wert!
Hei, unter grünen Linden,
Da leuchten weiße Kleid’!
Heißa, nun hat uns Kindern
Ein End all Wintersleid!

Hier geht’s zu den Noten.

Nach umfangreicher Recherche habe ich leider keine zitierwürdige Mitsingversion des Liedes gefunden. Also macht es Euch mutig selbst zu eigen. An dieser Stelle verweise ich auf das schöne Volksliederbuch des Carus Verlags in Kooperation mit dem SWR.

 

Frühlingslied: Singt ein Vogel

Mittwoch, Januar 11th, 2012

Endlich naht der Frühling! Die Wintergarderobe wird eingepackt, das Fenster weit geöffnet, die Fahrräder abgestaubt und die Sonnenbrille hervor gekramt. Doch wie sieht es mit dem Liedervorrat für den Frühling aus?
Damit bei Eltern und Kindern kein Notstand entsteht, gibt es heute den ersten Teil unseres Frühlings-Specials.

Das Lied „Singt ein Vogel“ stammt von dem deutschen Komponisten Heinz Lau (1925 – 1975), der unter anderen bei Paul Hindemith studierte und viele Kammermusikstücke, Lieder und Chorwerke schrieb.

Das kleine Frühlingsstück hat einen ganz besonderen Vorteil gegenüber anderen Frühlingsliedern. Sogar ohne besonders großes dichterisches Talent können weitere Strophen dazu erfunden werden. Der Kreativität von Großen und Kleinen sind also keine Grenzen gesetzt.

Der Text der ersten drei offiziellen Strophen des Lieds lautet so:

Singt ein Vogel, singt ein Vogel, singt im Märzenwald;
kommt der helle, der helle Frühling, kommt der Frühling bald.
Komm doch, lieber Frühling, lieber Frühling, komm doch bald herbei, jag den Winter, jag den Winter fort und mach das Leben frei!

Blüht ein Blümlein, blüht ein Blümlein, blüht im Märzenwald;
kommt der helle, der helle Frühling, kommt der Frühling bald.
Komm doch, lieber Frühling, lieber Frühling,
komm doch bald herbei, jag den Winter, jag den Winter fort und mach das Leben frei!

Scheint die Sonne, scheint die Sonne, scheint im Märzenwald;
kommt der helle, der helle Frühling, kommt der Frühling bald.
Komm doch, lieber Frühling, lieber Frühling,
komm doch bald herbei, jag den Winter, jag den Winter fort und mach das Leben frei!

Hier findet Ihr die Noten und den Text, die Melodie dazu kann man hier anhören.

Winter ade, Frühling hallo!

Schönes Liederbuch: Die große goldene Liederfibel

Dienstag, Januar 10th, 2012

Von jungen Eltern werde ich oft gefragt, welches Liederbuch ich Ihnen empfehlen könne. Bei der Menge an Büchern, die auf dem Markt sind kann es einem schon schwer fallen, eine individuelle Auswahl zu treffen. Welche Liederbücher oder -sammlungen sind wirklich gut, außergewöhnlich, sinnvoll oder einfach nur schön?

Ich möchte in meinem Blog einige davon vorstellen und den Anfang macht heute eine Liederfibel, die ich selbst noch nicht allzu lange in meiner Sammlung habe. Aber dieses Buch hat es sowohl mir, als auch meiner Tochter besonder angetan:

“Die große goldene Liederfibel ” von Heribert und Johannes Grüger (Verlag: Sauerländer)

Bemerkenswert ist nicht so sehr die Auswahl der Lieder, die sich vor allem auf alte und neue “Klassiker” wie zum Beispiel “Alle Vögel sind schon da” oder “Häschen in der Grube” beschränkt. Außergewöhnlich schön sind vor allem die Illustrationen, mit dem dieses Liederbuch ein wahrer Schatz zur frühkindlichen musikalischen Förderung darstellt.

Ich zitiere aus dem Klappentext: “Mit der seit Jahren bewährten Liederfibel können Kinder das Auf und Ab der Töne in den Bildernoten genau verfolgen. Schnell finden Sie heraus, dass die Bewegungen der kleinen Figuren der Melodie entsprechen und dass sich längere und kürzere Töne durch Farbe, Form und Größe voneinander unterscheiden. So wird jedes Kind in die Lage versetzt, die in der Fibel enthaltenen Lieder selbst vom Blatt singen zu können.”
Ein weiterer Pluspunkt dieser schönen Ausgabe ist, dass alle Lieder auch auf Doppel-CD zu hören sind. Diese kann extra bestellt werden, oder sie ist wie bei der von mir vorgestellten Version schon mit dabei.

Mit dem Kauf über den eingefügten Link unterstützt Ihr die Arbeit von Babybauchsingen.de. Vielen Dank!

Tröstelied: Mäh, Lämmchen, mäh

Donnerstag, Januar 5th, 2012

Kleine Liedchen können besonders in traurigen Situationen ziemlich hilfreich sein. Jeder kennt das: das Kleine hat sich beim spielen, klettern und krabbeln – kurz: beim Welt entdecken – schrecklich weh getan und sucht bei Mama oder Papa Trost. Pusten auf die wehe Stelle, liebevolles Zureden und ein kleines Tröstelied bewirken wahre Wunder.

Eines meiner Lieblingslieder, das ich selbst bei einem Eltern-Kind-Kurs kennen gelernt habe ist “Mäh, Lämmchen, mäh.”

Hier gibt es den Text:

Mäh, Lämmchen, mäh

1. Mäh, Lämmchen, mäh, das Lämmchen lief im Klee,
da stieß es an ein Steinichen,
da tat ihm weh sein Beinichen,
da schrie das Lämmchen mäh!

2. Mäh, Lämmchen, mäh, das Lämmchen lief im Klee,
da stieß es an ein Sträuchelchen,
da tat ihm weh sein Bäuchelchen,
da schrie das Lämmchen mäh!

Der besondere Babysingen Tip:

Man kann das Lied wunderbar auch in einer Winterversion singen, indem man das Wort “Klee” durch “Schnee” ersetzt.

Die Noten und den entsprechenden Text, samt Melodie zum Anhören findet man auf dieser empfehlenswerten Seite.