Gospel als Schlaflied: Kumbaya, my lord!

Betendes Mädchen

Was zeichnet ein gutes Schlaflied aus? Klar: Es muss eine einfach und eingängige Melodie haben. Darüber hinaus unterstützen viele Wiederholungen im Text und in der Melodie den beruhigenden Charakter, den unser Schlaflied haben sollte.

Das gibt uns Großen und Kleinen das Gefühl von Sicherheit und Vorhersehbarkeit, um abends den Tag loslassen zu können. Es sollte kurz und einprägsam sein, damit wir es viele Mal hintereinander singen können. Und im besten Falle sprechen uns die Worte persönlich an.

Ein Gospel aus dem nordamerikanischen Raum eignet sich besonders gut für das abendliche Einschlafritual: „Kumbaya (auch Kum bay ya), my lord!“, wobei „Kumbaya“ für „Come by here“ steht. Die Ursprünge des Songes sind umstritten. Wer sich über die genaueren Umstände zur Entstehung interessiert, kann sich den Artikel bei Wikipedia zu Gemüte führen. In den USA steht das Lied für viele im Zusammenhang mit der Bürgerrechtsbewegung, es ist aber vor allem ein religiöses Lied, das sich als Gebet oder Aufforderung an Gott wendet.

Für die Kleinen ist es nicht wichtig, die Worte im Einzelnen zu verstehen. Babys beispielsweise lieben das Singen auf verschiedenen Fantasielauten. Nichts anderes ist das Englische am Anfang für sie. Nach und nach werden die Kinder Ihre Laute nachahmen und später, wenn sie heranwachsen kann man Ihnen dann die Worte erklären. Kleiner Sprachunterricht inklusive.

Hier nun also der Text des Gospels:

Kumbaya, my Lord, Kumbaya! Kumbaya, my Lord, Kumbaya!

Kumbaya, my Lord, Kumbaya! Oh, Lord! Kumbaya!

Someone’s crying, Lord, Kumbaya! Someone’s crying, Lord, Kumbaya!

Someone’s crying, Lord, Kumbaya! Oh, Lord! Kumbaya!

Someone’s praying, Lord, Kumbaya! Someone’s praying, Lord, Kumbaya!

Someone’s praying, Lord, Kumbaya! Oh, Lord!

Kumbaya! Someone’s singing, Lord, Kumbaya! Someone’s singing, Lord, Kumbaya!

Someone’s singing, Lord, Kumbaya! Oh, Lord! Kumbaya!

Und hier mal eine wirklich authentische Performance: Singen für eine bessere Welt!

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