Sommerlied: Es klappert die Mühle am rauschenden Bach

Der Sommer, die Getreideernte, das Rauschen des Bachs, der fleißige Handwerker, das Klappern des Mühlrads – beim Singen dieses Liedes entsteht in unsere Köpfen ein romantisches Bild der ländlichen Idylle und des Müllerhandwerks.

Das kommt nicht von ungefähr, denn der Text wurde erstmals von Ernst Anschütz 1834 in einer Kinderliedersammlung veröffentlicht. Die Melodie dazu komponierte Carl Reinicke (1824-1910), deutscher Komponist, Dirigent und Pianist einige Jahrzente später (1867). Es handelt sich also um eine Kinderlied aus der Zeit der Romantik.

Welches Kind weiß heute noch zu erzählen, wie ein Brot gemacht wird? Dieses Lied erzählt uns davon. Grund genug also, es mit unseren Kleinen ab und zu zu trällern.

Der besondere Babybauchsingen-Tip: Begleiten Sie das „klipp-klapp“ des Textes mit einem Schlaginstrument, z.Bsp mit Kastagnetten, Klanghölzern oder Trommeln. So machen Sie das Klappergeräusch erlebbar und vermitteln Ihrem Kind Rhythmus und Klangfarbe des Liedes.

 

Die Mühle

Es klappert die Mühle am rauschenden Bach
Klipp-klapp – klipp-klapp
Bei Tag und bei Nacht ist der Müller stets wach
Klipp-klapp – klipp-klapp
Er mahlet das Korn zu dem kräftigen Brot
Und haben wir dieses, so hat’s keine Not
Klipp-klapp – klipp-klapp – klipp-klapp

Flink laufen die Räder und drehen den Stein
Klipp-klapp – klipp-klapp
Und mahlen den Weizen zu Mehl uns so fein
Klipp-klapp – klipp-klapp
Der Bäcker den Zwieback und Kuchen draus bäckt
Der immer den Kindern besonders gut schmeckt
Klipp-klapp – klipp-klapp – klipp-klapp

Wenn reichliche Körner das Ackerfeld trägt
Klipp-klapp – klipp-klapp
Die Mühle dann flink ihre Räder bewegt
Klipp-klapp – klipp-klapp
Und schenkt uns der Himmel nur immer das Brot
So sind wir geborgen und leiden nicht Not
Klipp-klapp – klipp-klapp – klipp-klapp

Die Noten zu diesem Lied und eine Mitsingversion gibt es hier.

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