Frühlingslied: Kuckuck, Kuckuck, ruft’s aus dem Wald

Der absolute Klassiker unter den Frühlingsliedern und eines der ersten Kinderlieder, das wir wohl von unseren Eltern und Kindergärtnerinnen vorgesungen bekamen ist „Kuckuck, Kuckuck, ruft’s aus dem Wald.“ Wie schon bereits bei „Es tönen die Lieder“ und „Winter ade“ heißt der Textdichter des Kinderlieds Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874). Doch was macht das Lied so bekannt und beliebt?

Der Text ist einfach und einprägsam, der Kuckuck steht als Frühlingsbote und für das Ende eines langen Kampfes mit dem Winter. Der Tonumfang umfasst eine Quinte und ist auch für ungeübte Sänger und Sängerinnen gut zu bewältigen. Der 3/4 Takt gibt dem Stückchen einen tanzenden und beschwingten Charakter, was musikalisch gut zur Aufbruchsstimmung des Frühlings passt. Als Melodievorlage diente Hoffmann eine seit dem frühen 19. Jahrhundert nachgewiesene Weise zum österreichischen Kinderlied „Stieglitz, Stieglietz, s’Zeiserl is krank.“ Das Lied, das auch für Versteck- und Kreisspiele verwendet werden kann, ist damals wie heute sehr beliebt, so dass sogar eine türkische Version entstand.

Doch genug erzählt, hier folgt jetzt der ganze deutsche Text:

1. Kuckuck, Kuckuck ruft aus dem Wald.

Lasset uns singen,

Tanzen und springen!

Frühling, Frühling wird es nun bald.

2. Kuckuck, Kuckuck läßt nicht sein Schrein:

Komm in die Felder,

Wiesen und Wälder!

Frühling, Frühling stelle dich ein!

3. Kuckuck, Kuckuck, trefflicher Held!

Was du gesungen,

Ist dir gelungen:

Winter, Winter räumet das Feld.

Die Noten zum Lied kann man sich hier anschauen. Und weil bald Ostern ist hier noch etwas zum Schmunzeln: Der Kuckuck mit Brille und Kontrabass >>>Zum Mitsingen.

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